Der BDC-Journalistenpreis 2022 hat seinen Gewinner

Lukas Hellbrügge, Bayerischer Rundfunk, und BDC-Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Joachim Meyer anlässlich der Preisverleihung (von links nach rechts), Foto: © BDC Lukas Hellbrügge, Bayerischer Rundfunk, und BDC-Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Joachim Meyer anlässlich der Preisverleihung (von links nach rechts), Foto: © BDC

Lukas Hellbrügge erhält den diesjährigen BDC-Journalistenpreises. Am 25.11.2022 nahm Hellbrügge, Journalist beim Bayerischen Rundfunk, anlässlich der Präsidiumssitzung des BDC in Berlin die Ehrung entgegen. 

Sein 12-minütiger Film „Ärztin werden: Von der Uni in den OP“ hat die Jury überzeugt. Der Beitrag entstand ohne Team. „Bei einer VJ-Reportage (VJ steht für Videojournalist) ist man statt mit einem großen Kamerateam alleine unterwegs und kann besonders flexibel auch in zeitkritischen Momenten nah dranbleiben“ erklärt Hellbrügge sein Format. In dem Film wird eine junge Assistenzärztin in der Neurochirurgie im Klinikum München-Bogenhausen bei einer ihrer ersten 24-Stunden Dienste begleitet. Für Hellbrügge war es überraschend zu sehen, wie groß der Sprung ins kalte Wasser für junge Ärzte ist, sie unmittelbar in großer Verantwortung stehen und den ganzen Tag über Entscheidungen treffen müssen. Die Kurzreportage ist Teil des YouTube Kanals „alpha Uni“ des BR und dort seit einem Jahr abrufbar. Das digitale Format „alpha Uni“ bietet einer jungen interessierten Zielgruppe zwischen 16 und 25 Jahren Orientierung bei der Studiums- und Berufswahl. Der preisgekrönte Film lief auf ARD-alpha am 17.01.2022 und ist auch in der ARD-Mediathek abrufbar.

Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Joachim Meyer, Präsident des BDC bemerkt in seiner Laudatio: „Der BDC zeichnet damit einen herausragenden Medienbeitrag aus, der anschaulich die Sorgen und Herausforderungen ärztlicher Berufseinsteiger in einer Klinik vermittelt und dennoch ein positiv-optimistisches Bild des ärztlichen Berufes transportiert“.  

Der Bundesverband der Deutschen Chirurgie e.V. (BDC) vertritt die berufspolitischen Interessen deutscher Chirurginnen und Chirurgen in Klinik und Praxis. Der Journalistenpreis wird seit 2014 einmal im Jahr verliehen und ist mit 1.500 Euro dotiert. Die Auszeichnung ist für Beiträge in Print, Funk und Fernsehen sowie für Podcasts, Videos und Blogs mit hohem journalistischem Niveau vorgesehen.



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(jla) 29.11.2022

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