Der Medienpreis HIV/Aids 2021/2022: Arbeiten können noch eingereicht werden
Die Deutsche AIDS-Stiftung freut sich noch auf Einreichungen zum HIV/AIDS Medienpreis 2021/22. Die die letzten Wochen sind angebrochen, in denen man sich bewerben kann. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben und würdigt Veröffentlichungen zu den Themen HIV/Aids. Aus allen Medienbereichen, auch künstlerische Beiträge, sind Arbeiten mit Erstveröffentlichung in deutscher Sprache aus den Kalenderjahren 2021 und 2022 willkommen. Der Einsendeschluss ist am 15. Januar 2023.
Junge Menschen zum Nachdenken über „HIV heute“ anzuregen, ist ein weiteres großes Anliegen der Stiftung und wird mit dem JUGEND Medienpreis belohnt. Eine engagierte und inhaltlich herausragende Arbeit wird mit dieser Auszeichnung gewürdigt und ist mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro versehen.
Die Zusendung der Arbeiten kann formlos geschehen. Postalisch in 3-facher Ausfertigung bei Textbeiträgen und längeren Dokumentationen. Elektronisch bei bilddominierten Kurz-Beiträgen, Film-, Hörfunk- und Online-Beiträgen an medienpreis@aids-stiftung.de. Bei künstlerischen Arbeiten bitte keine Originale einreichen. Die Anschrift lautet: Deutsche AIDS-Stiftung, Medienpreis HIV/AIDS, Münsterstraße 18, 53111 Bonn.
Insgesamt ist der HIV/Aids Medienpreis mit 15.000 Euro dotiert. Eine unabhängige Jury aus Medienfachleuten, Medizinern und AIDS-Experten entscheiden über die Preisträgerinnen und Preisträger. Förderer ist der Verband forschender Pharma-Unternehmen (vfa) er unterstützt die Öffentlichkeitsarbeit und stellt das Preisgeld. Mehr als 85 Medienschaffende erhielten bereits diese Auszeichnung. Einige Einblicke und Eindrücke der letzten Preisverleihung sind hier zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=LLLni0wa7pY
1987 wurde der Medienpreis der Deutschen AIDS-Stiftung ins Leben gerufen. Initiator und Gründer ist Rainer Ehlers. Er wurde am 16. Dezember 1941 in Hamburg als Rainer Jarchow geboren, ist Pastor der Nordelbischen Landeskirche im Ruhestand und wurde 1994 zum ersten Seelsorger für Menschen mit HIV und Aids auf eine Pfarrstelle berufen. Die politischen Auseinandersetzungen über die künftige Ausrichtung der Aids-Politik und die schlechte soziale und materielle Lage HIV-positiver Menschen veranlassten Rainer Ehlers 1987 in Köln zur Gründung der Deutschen AIDS-Stiftung „Positiv leben“. Diese Stiftung und die Nationalen AIDS-Stiftung fusionierten 1996 – auch aufgrund seiner Initiative – zur Deutschen AIDS-Stiftung.
(jla) 10.11.2022


