Peter-Binderer-Medienpreis wird erstmalig ausgeschrieben
Bis zum 4. November 2022, 23.59 Uhr können junge Talente ihre Bewerbungen einreichen oder Beiträge von Kolleg:innen vorschlagen. Waren an einem Artikel mehrere Personen beteiligt, können diese ebenfalls ausgezeichnet werden, wenn eine wesentliche Beteiligung gegeben ist. Vorausgesetzt sie haben das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet, ihre Arbeiten beruhen erkennbar auf verlässlich recherchierten Fakten oder wissenschaftlicher Evidenz und deren Recherche geht weit über das Übliche hinaus. Neue Erkenntnisse werden erschlossen und bislang unbekannte Daten werden genutzt oder besonders aussagefähige Protagonist:innen präsentiert.
Die Preisverleihung findet im Dezember 2022 statt und prämiert die Originalität der journalistischen Recherche, die Qualität der Erzählung und die Relevanz des Beitrags für die Schaffung lebenswerten Lebens. Der Medienpreis wird jährlich vergeben werden. Weitere Informationen finden Interessierte unter https://peter-binderer.de/der-peter-binderermedie
Der mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Preis wird jährlich vergeben und auf drei Gewinner:innen verteilt (1. Preis 5.000 Euro, 2. Preis 3.000 Euro, 3. Preis 2.000 Euro) außerdem hat er eine Besonderheit:
Ein Fünftel des jeweiligen Betrags spenden die Preisträger:innen dabei an Hilfsorganisationen, die das Portal effektiv-spenden.org listet. Welche konkreten Projekte sie unterstützen wollen, entscheiden sie selbst. „Wenn wir unser Bewusstsein für globales Leid schärfen, selbst aktiv werden und zu seiner Verminderung beitragen wollen, brauchen wir immer wieder konkrete Beispiele und glaubwürdige Belege für die Wirksamkeit von Hilfsmaßnahmen und -Organisationen“, so der Preisstifter und Ex-Unternehmer Peter Binderer.
Mitglieder der Jury sind neben Peter Binderer:
Henriette Löwisch Leiterin Deutsche Journalistenschule, München, Prof. (em.) Dr. Dr. h. c. Bodo Abel Wirtschaftswissenschaftler und Sozialökonom, Universität Hamburg, Lina Timm CEO Medien.Bayern GmbH, München, Dr. Stefan Sippell Autor und Berater, München, und Ellen Heinrichs Gründerin Bonn Institut, Bonn sowie Tobias Hürter Wissenschaftsjournalist und Autor, München.
(jla) 25.10.2022



