Martin Benninghoff folgt dem Ruf der Frankfurter Rundschau
Martin Benninghoff, der Frankfurter Journalist wechselt von der 'Frankfurter Allgemeinen' zur 'Frankfurter Rundschau' (Foto: Christof Jakob)
Thomas Kaspar, Chefredakteur Frankfurter Rundschau holt Martin Benninghoff ins Team. Zum 1. April 2022 wird der 42-Jährige die Leitung des FR-Politikressorts übernehmen. „Mit Martin Benninghoff werden wir das Profil der Frankfurter Rundschau als unverkennbare Stimme auch in den digitalen Produkten weiter schärfen“, kommentiert Thomas Kaspar den Neuzugang.
Benninhoffs journalistischen Stationen waren u.a. der Kölner Stadtanzeiger, die Financial Times Deutschland sowie die politische Talkshow „Günther Jauch“ (ARD). Zuletzt war er mehr als sechs Jahre Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er studierte Politikwissenschaften mit volkswirtschaftlichem Bezug in Köln, absolvierte die Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft und anschließend den Masterstudiengang Digitaljournalismus an der Hamburg Media School.
Seinen innenpolitischen Schwerpunkt legt Benninghoff auf die Themen Rechtspopulismus, Religion und Integration. Gemeinsam mit der früheren SPD-Bundestagsabgeordneten Lale Akgün und der türkischen Theologin Beyza Bilgin schrieb er das Buch „Aufstand der Kopftuchmädchen“ (2011). Außenpolitisch beschäftigt er sich vor allem mit China und der koreanischen Halbinsel. 2019 erschien sein Nordkorea-Buch „Der Spieler – Wie Kim Jong-un die Welt in Atem hält“. 2020 veröffentlichte er gemeinsam mit Oliver Georgi den gesellschaftspolitischen Interviewband „Soundtrack Deutschland – Wie Musik Made in Germany das Land prägt“.
„Die FR ist mit ihrer klaren linksliberalen Haltung eine wichtige Stimme in der deutschen Medienlandschaft“. „Als Ressortleiter will ich zusammen mit der Politikredaktion dieses Profil stärken und den digitalen Wandel vorantreiben. Das ist eine enorm reizvolle Aufgabe und ich freue mich auf das Team.“ Sagt Martin Bennighoff zu seiner neuen Aufgabe.
(jla) 14.02.2022


