Die Publizistik-Preise 2021 der Stiftung Gesundheit sind vergeben
In den Kategorien Hörfunk, Fernsehen, Multimedia und erstmalig für ein Lebenswerk sind die Publizistik-Preise der Stiftung Gesundheit für hervorragenden Medizinjournalismus gekürt worden. Am 12. August 2021, anlässlich des Jahresempfanges der Stiftung Gesundheit, fand die Verleihung in Garten des Anglo-German Clubs in Hamburg statt.
Den ersten Platz belegt das Autoren-Team Arnd Henze und Sonja Kättner-Neumann mit der TV-Dokumentation „Ich weiß nicht mal, wie er starb. Wie ein Pflegeheim zur Coronafalle wurde“, die am 12. Oktober 2020 im Ersten ausgestrahlt wurde.
Auf Platz zwei wählte die Experten-Jury den Multimediabeitrag „Bitte, lasst mich Mama werden!“ von Annalena Schieber, der am 25. November 2020 bei BRIGITTE Online erschien.
Den dritten Platz erreicht Hörfunk-Autor Florian Felix Weyh für seinem Beitrag „Die Knappheit, das Alter und der Tod – Die Tragödie der Triage in Zeiten der Pandemie“, der am 16. April 2020 bei Deutschlandfunk Kultur ausgestrahlt wurde.
Den erstmalig verliehenen Sonderpreis erhält Dr. Michael de Ridder, Facharzt für Innere Medizin und Rettungsmedizin Chefarzt a. D und Geschäftsführer a. D. des Vivantes-Hospizes in Berlin für sein publizistisches Lebenswerk. De Ridder setzt sich seit mehr als 20 Jahren in zahlreichen Medienbeiträgen (z.B. für Spiegel, FAZ, Zeit, Stern und Geo Wissen) kritisch mit Fragen des Medizinbetriebs und der Gesundheitspolitik auseinander. Sein thematischer Schwerpunkt ist die Medizin am Lebensende, mit der er sich auch intensiv in seinen drei bisher erschienenen Büchern beschäftigt.
Jährlich würdigt die Stiftung Gesundheit mit dem Publizistik-Preis journalistische Beiträge, die gesundheitliches Wissen in herausragender Weise anschaulich vermitteln und Zusammenhänge transparent darstellen. Die Auszeichnung ist mit 3.000 Euro dotiert, der Sonderpreis mit 1.500 Euro. Die Auszeichnung wird nicht extern gesponsert.
(jla) 19.08.2021



