Gutenberg-Recherchepreis für Jungjournalisten 2021 wird ausgeschrieben

Das Medienhaus VRM in Mainz und die Lingen-Stiftung mit Sitz in Köln loben erneut bundesweit den Gutenberg-Recherchepreis für Jungjournalisten aus und möchten damit insbesondere den regionalen Qualitätsjournalismus fördern. Der Preis wurde 2020 zum ersten Mal vergeben und richtet sich an Nachwuchstalente (im Alter bis zu 35 Jahren) von Lokal- oder Regionalzeitungen sowie regionalen Onlinemedien.

„Im Jahr 2021 ist es wichtiger denn je, dem journalistischen Nachwuchs eine zusätzliche Möglichkeit zu geben, mit seinen Beiträgen zu untermauern, welche zentrale Bedeutung diese Arbeit im Zusammenhang mit der Informationsfreiheit und Meinungsbildung genießt. Es entspricht dem journalistischen Ehrenkodex, Verborgenes sichtbar zu machen und fundiert und umfassend zu recherchieren.“ Sagt Joachim Liebler, Sprecher der Geschäftsführung der VRM.

Bis zum 17. Mai 2021 können preisverdächtige Beiträge eingereicht werden. Die Arbeiten, die sich durch exzellente Recherche-Arbeit im regionalen Journalismus auszeichnen, sollen im Zeitraum Mai 2020 bis April 2021 publiziert worden sein. Der Hauptpreis ist mit 7.000 Euro dotiert, die beiden weiteren Plätze werden mit 5.000 beziehungsweise 2.000 Euro prämiert.

Eine fünfköpfige Jury übernimmt die Auswahl der Bewerber, deren Mitglieder sind: Friedrich Roeingh, Chefredakteur „Allgemeine Zeitung“, VRM (Vorsitz), Annette Binninger, Mitglied der Chefredaktion der „Sächsischen Zeitung“, Anke Vehmeier, Leiterin Lokaljournalistenprogramm der Bundeszentrale für politische Bildung, Franz Sommerfeld, ehem.  Chefredakteur „Kölner Stadt-Anzeiger“ und Werner Schulte, Beiratsmitglied Lingen Stiftung.

Die Verleihung der Preise findet im Herbst 2021 in Mainz statt.


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(jla) 04.03.2021

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