Fritz-Schösser-Medienpreis des AOK-Bundesverbandes: Der erste Gewinner steht fest
Der Journalist Marcel Laskus ist für seine Reportage "Außer Atem" über die Herausforderungen für Ärzte, Pflegepersonal und Patienten auf einer Covid-19-Intensivstation mit dem ersten Platz des Fritz-Schösser-Medienpreises 2020 ausgezeichnet worden. Aus 90 Bewerbungen wählte die sechsköpfige Jury einstimmig die "Seite-Drei-Reportage" in der "Süddeutschen Zeitung" als beste journalistische Arbeit aus. Der erste Platz ist mit 10.000 Euro prämiert.
Vera Wolfskämpf und Justus Kliss (Redaktion ARD-Tagesschau) landen mit ihrem Audio-Beitrag "Mal angenommen, Krankenhäuser dürfen keinen Profit machen" auf Platz Zwei. Die beiden ARD-Korrespondenten erklären in ihrem Podcast für Laien verständlich, wie die Krankenhausfinanzierung funktioniert und welche Lösungen es für eine stärker am Menschen orientierte Versorgung gibt. Der zweite Platz ist mit 6.000 Euro dotiert.
Der "Spiegel"-Artikel "Der Feind an meinem Bett" von Kristina Gnirke und Isabell Hülsen belegt Platz Drei. Die beiden Autorinnen beschreiben den Betrug von Pflegefirmen an hilflosen Menschen als "Massenphänomen" und welche Folgen das kriminelle Handeln für Pflegebedürftige und Beitragszahler der gesetzlichen Krankenkassen hat. Der dritte Platz wird mit 4.000 Euro honoriert.
Erst 2020 wurde der Fritz-Schösser-Medienpreis des AOK-Bundesverbandes erstmalig ausgelobt. Alle zwei Jahre werden Journalistinnen und Journalisten augezeichnet, die fundiert und verständlich über die Gesundheitspolitik berichten. Der Medienpreis ist mit insgesamt 20.000 dotiert und wird im Gedenken an die Persönlichkeit sowie das Lebenswerk des Gewerkschafters, SPD-Politikers und Versichertenvertreters in der AOK-Selbstverwaltung Fritz Schösser verliehen.
(jla) 01.03.2021



