ZDF-Korrespondent Ulf Röller wird mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis ausgezeichnet

Ulf Röller erhält den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für seine Berichterstattung aus China und Hongkong, (Foto: obs/ZDF/Leif Stange)Ulf Röller erhält den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für seine Berichterstattung aus China und Hongkong, (Foto: obs/ZDF/Leif Stange)

Der Leiter des ZDF-Ostasien-Studios in Peking, Ulf-Jensen Röller (Jahrgang 1964), erhält den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis 2020. Der ZDF-Korrespondent und sein Team werden für die Berichterstattung aus China in Zeiten der Corona-Krise und aus Hongkong während der Massenproteste ausgezeichnet.

Die Jury des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises begründet ihre Entscheidung u.a. wie folgt: "Die Bilder seines Teams und seine Beobachtungen gaben abseits der offiziellen Informationspolitik der chinesischen Regierung erste realitätsnahe Einschätzungen über die Auswirkungen der Pandemie auf das Leben der Bevölkerung." „Röller und sein Team sind Meister im Sammeln von Fakten und Eindrücken gerade in überwachten Gesellschaften unabdingbare Voraussetzung für eine seriöse und zuverlässige Berichterstattung".

ZDF-Chefredakteur Peter Frey: "Ulf Röller hat bereits intensiv über die Gefahren des Coronavirus informiert, als viele noch nicht ahnten, dass sich der Ausbruch zu einer weltweiten Pandemie entwickeln wird. Die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen unseres Studios in Peking zeigt eindrucksvoll, wie wichtig eine einordnende Berichterstattung gerade von den Orten ist, an denen die Freiheiten der Presse eingeschränkt sind."

Seit September 2019 leitet Röller das ZDF-Auslandsstudio Ostasien in Peking. Von 2010 bis 2019 war er Leiter des ZDF-Studios in Washington.

Der Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis wird seit 1995 jährlich vom "Verein zur Verleihung des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises für Fernsehjournalismus e. V." vergeben. Aufgrund der Corona-Beschränkungen entfällt im 25. Stiftungsjahr die Verleihungsveranstaltung.

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(jla) 11.11.2020

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